3 Dinge die deinen Fastball unschlagbar machen

Wir haben hier oft über das Schlagen, Batting und Hitting Tipps etc. gesprochen. Für Dein Team ist der Pitcher, nämlich derjenige der am Spieltag für Euch auf den Hügel geht, genauso wenn nicht noch wichtiger.  Heute geht es also um das Pitching und der wichtigste Pitch den man lernen und beherrschen muss ist der Fastball.

3 Dinge die Du als Pitcher beim Fastball beherrschen musst

Fastball Pitcher

Jetzt ist eine gute Zeit intensiv am Pitching zu arbeiten, ob als neuer Pitcher der ganz am Anfang steht oder als alter Hase mit vielen Jahren Erfahrung auf dem Buckel.  Wie man da rangeht ist dann natürlich Grundverschieden.  Es kommt beim Fastball aber immer auf 3 Sachen an: Kontrolle, Geschwindigkeit und Bewegung.  Ohne Kontrolle bringen Geschwindigkeit, nachdem der Fastball ja benannt wurde, einfach gar nichts.

Für den Anfänger ist also Punkt 1, die  Kontrolle erst mal wichtig.  Pitcher die den Ball schon unter Kontrolle haben, dann Punkt 2, die Fähigkeit den Ball schneller zu werfen. Diejenigen glücklichen die schon Kontrolle über ihre Pitches und Geschwindikeit besitzen, dann Punkt 3, mehr Bewegung, vor allem dann wenn der Ball über die Platte kreuzt.  Mariano Rivera, der Mega Closer der Yankees,  ist immer noch ein Meister dieser Technik, er wirft einen sogenannten Cutter, ein Fastball der im letzten Moment die Richtung verändert und die besten Schlagleute verzweifeln lässt.

Kontrolle

Vielleicht habt ihr schon mal den englischen Begriff “Control” beim Baseball gehört. Übersetzt heisst das ja Kontrolle,  damit gemeint ist die Fähigkeit den Pitch dahin zu werfen wo man ihn haben will.  Das kann nicht nur der Pitcher selbst sein sondern auch der Catcher, der die Zeichen gibt oder sogar der Manager oder Pitching Coach der von aussen die Zeichen an den Catcher für den Pitcher gibt.”Control” d.h. die Kontrolle beim Pitchen  heisst nicht nur einmal, nicht nur 3 von 10 mal, sondern (fast) jedes mal den Handschuh des Catchers genau dort zu treffen wo er  ihn hinhält.  Die Strike Zone ist ja in 9 Zonen unterteilt, Waagerecht drei mal in Hoch, Mitte und Tief, Senkrecht in Innnen, Mitte und Aussen, trifft man sein Ziel konstant hat man sie, das ist was man unter “Control” beim Pitching versteht.

Um diese zu erreichen, also jedes mal den Ball dahin zu werfen wo es gewünscht wird ist nicht so einfach und braucht sehr viel Übung.Dabei sind auch wieder 3 Dinge maßgebend, (komisch beim Baseball geht es fast immer um die Zahl 3 oder eine Mehrzahl davon, 3 strike, 3 outs. 9 innings usw.) Der Grip, also wie man den Ball überhaupt hät, muss effektiv und konstant bleiben.  Der “Release Point” also der Punkt wo der Pitcher den Ball in seiner Pitch Bewegung loslässt muss Konstant bleiben und er muss über ein erhebliches Maß an Konzentration verfügen, im visuellen wie im mentalen Bereich.

Geschwindigkeit

Geschwindigkeit: Hier ist es meistens so dass ein gewisses Talent dafür schon vorhanden sein muss, meistens geht es hier auch um Arm Geschwindigkeit.  Aber nicht desto Trotz kann man sehr viele Sachen machen und üben um den Ball mit höherer Geschwindikeit zu werfen.  Oft ist gerade in diesem Bereich ein Aufbau Programm für das ganze Jahr erforderlich. Um es auf einen einfachen Nenner zu bringen man muss sehr viel werfen um auch deutlich schneller zu werden.  Ein gutes Mittel um den Fortschritt zu beobachten und zu dokumentieren ist das Speed Gun, im Dugout gibt es diese Geschwindigkeitsmesser welche gute Dienste leisten. Coaches wie Benjamin Kleiner von Berlin Baseball School haben es im Einsatz und sind sehr zufrieden damit.

Bewegung

Bewegung: Ist man mit Genauigkeit und Schnelligkeit ausgestattet wird man durch die Bewegung des Balls noch viel effektiver um die Hitter auszumachen.  Der Grip am Ball, Fingerdruck am Ball und ein lockeres Handgelenk tragen viel dazu dem Ball beim Pitch mehr Bewegung zu geben, er tendiert dann bei einem Rechtshändigen Schlagmann sich am Ende noch nach  innen reinzudrehen.  Greg Maddox war ein Meister dieser Kunst, seine Fastballs waren nicht die schnellsten der MLB, aber  die Bewegung der Pitches zusammen mit seiner Genauigkeit, also Punkt 1, machten Maddox so unschlagbar.

Maddux hat es sehr oft auch mit einem Change-Up geschafft die Batter aus dem Rythmus zu bringen und sie dadurch in leichte Outs zu verwandeln. Aber der Change-Up  ist eine andere, wenn auch ähnliche Geschichte.  Ein reiner Fastball-Pitcher war dagegen Roger Clemens, er wurde Rocket Man genannt weil er so hart und schnell wie eine Rakete geworfen hat.  Ein witziges Gerät gerade für Kids, aber auch für Erwachsene Pitcher Anwärter, ist der Roger Clemens “Grip und Pitch Trainer” ein Ball mit Markierungen für die Finger um den entprechenden Grip der verschiedenen Pitches zu lernen.

{lang: 'de'}

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.